Am 11. Januar war es wieder soweit: Die Jury, bestehend aus Mitgliedern der Alten Hansestadt Lemgo, der Kunsthalle Bielefeld, dem Marta Herford und der Staff Stiftung, musste einen Sieger aus den drei Finalisten der Bewerber um das Stipendium „Junge Kunst“ auswählen.
Um die Vergabe des Stipendiums 2026/27 setzte sich der Künstler Vafa Aminikia aus dem Iran gegen seine Mitbewerberinnen Catalena Janitz und Karo Schultz durch.
Aminikia, der seit acht Jahren in Deutschland lebt und studiert, wird ab Mai 2026 für ein Jahr in Lemgo arbeiten und leben.
Seine Kunst, darunter Installationen und Multimediawerke, thematisiert den zeitgemäßen Diskurs über die Verbindung von Mensch und Technik. Die Jury lobte seine Werke für ihre märchenhafte und surreale Wirkung.
Catalena Janitz
Vafa Aminikia
Karo Schultz
Die Ausstellung im Eichenmüllerhaus zeigte bis zum 25. Januar die Werke der drei Finalisten: Vafa Aminikia, Catalena Janitz und Karo Schultz.
Catalena Janitz arbeitete sowohl mit Schaumstoff als auch mit Acryl auf Leinwand. Sie zeigte unter anderem eine riesige Schaumstofffläche, von der es schwer wieder aufzustehen war, wenn man sich einmal hineingesetzt hatte.
Karo Schultz präsentierte Werke aus den verschiedensten Materialien wie beispielsweise Vorhangstangen, Rückspiegel, Infusionsschläuche, Wasserpumpen, Haarbürsten oder Aluminium, die sie zum Bau ihrer kinetisch technoiden Installationen wählte.
Karo Schultz
Catalena Janitz
Vafa Aminikia
Fotos: Alte Hansestadt Lemgo; Quelle: Lippische Landeszeitung