Entwicklungsstand des Schutzackers im NSG Biesterberg
Positives Fazit der bisherigen Maßnahmen
Anfang Juli machte sich Ulrike Hoffmann, Botanikerin, zu einer Begehung des Schutzackers am Biesterberg auf. Sie begleitet das Projekt schon seit Jahren und dokumentiert den Handlungsbedarf sowie vor allem die Erfolge. Ihr Fazit fiel dieses Mal sehr positiv aus. So schreibt sie in Ihrem Bericht:
„Damit, dass auch der Acker-Rittersporn (Consolida regalis) wiedererstehen würde, habe ich nicht zu rechnen gewagt.“ […] Die zahlreichen Samenkapseln können Grundlage dafür sein, dass sich diese so seltene Art fest in unserem Acker etabliert.“ Und das, obwohl sich über zwei Jahre die Quecke extrem ausgebreitet hatte. Der Acker-Rittersporn wurde vom Nabu zur „Blume des Jahres 2026“ gekürt.
Weiter berichtet sie: „Bis auf das Tännelkraut (Kickxia elatine) konnten auch die anderen Zielarten wieder notiert werden. […] Besonders wohl scheint sich die Knollen-Platterbse 2026 zu fühlen, die sich in einem breiten Streifen über die ganze Mitte ausdehnen konnte. Dichte Getreidesaat macht ihr nichts, da sie an den Halmen emporrankt.“
So bietet der Schutzacker während der Blütezeit einen herrlichen Anblick der farbenprächtigen Blüten, wie auf den folgenden Fotos zu sehen ist:
Knollenplatterbse (Lathyrus tuberosus)
Saat-Mohn (Papaver dubium) und Klatsch-Mohn (Papaver rhoeas) mit Ackerwinde (Convolvulus arvensis)